Kosteneffektivität bei HTEP

Die finanziellen Belastungen für die Gesundheitssysteme nehmen ständig zu. Eine immer älter werdende Bevölkerung führt zu einer steigenden Anzahl von Operationen, welche selbst jedes Jahr teurer werden. Entsprechend sind die Leistungserbringer im Gesundheitswesen gezwungen darauf zu reagieren und auf die Gesamtkosten zu achten. Dazu zählen die direkten Kosten für die Operation sowie die Kosten für ambulante Leistungen wie Medikamente, Physiotherapie und mehr.

Es liegt auf der Hand, dass postoperative Komplikationen weitere ambulante Leistungen nach sich ziehen oder sogar eine sehr kostspielige Implantatrevision erforderlich machen können. Zwei Komplikationen sind in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung: diejenigen, die dem Implantat zuzuordnen sind und postoperative Infektionen. Beide müssen um jeden Preis vermieden werden.
 

Ist Keramik die Lösung?

Eine aktuelle Studie von Carnes et al.1 aus den USA untersuchte die Unterschiede in Kosten und klinischen Ergebnissen verschiedener Gleitpaarungsmaterialien in der Hüftendoprothetik. Die Ergebnisse zeigten, dass die Wahl eines Keramikkopfes bei einem Preisunterschied von 325 US$ für alle Medicare-Patienten Kosten spart, welche jünger als 85 Jahre sind. Bei einer Kostendifferenz von 600 US$ ist die Verwendung von Keramik-Gleitpaarungen bei Patienten > 65 Jahren immer noch kosteneffektiv.1

Im Vergleich zu anderen Gleitpaarungsmaterialien verfügt Keramik über hervorragende Materialeigenschaften, wie z. B. exzellente Biokompatibilität und chemische Stabilität2,3,4, Korrosionsbeständigkeit5 und Abriebfestigkeit6. Diese Eigenschaften führen zu einem geringeren Revisionsrisiko für Osteolyse, ALTR8 oder Infektionen nach Versorgung mit einem künstlichem Gelenkersatz 9. Die Anzahl und die damit verbundenen hohen Kosten für den Revisionseingriff könnten mit keramischen Implantatmaterialien reduziert werden.

Ein Umdenken ist notwendig

Ein preiswerteres Implantat spart nicht notwendigerweise Geld. Aufgrund der stetigen Zunahme von jüngeren noch erwerbstätigen Patienten, können postoperative Komplikationen sich schnell vervielfachen. Die körperlichen Folgen können dazu führen, dass der Patient vorübergehend arbeitsunfähig wird und dadurch zusätzliche, indirekte Kosten entstehen. Dies hat erhebliche Auswirkungen nicht nur auf die Lebensqualität des Patienten, sondern auch auf das Sozialversicherungssystem und die gesamte Volkswirtschaft. Eine kosteneffiziente Lösung berücksichtigt alle mit dem Eingriff verbundenen Kosten bei höchster Versorgungsqualität. Daher ist es für alle Patienten von wesentlicher Bedeutung, dass das Risiko einer Revision bestmöglich reduziert wird.

BIOLOX®delta punktet mit

Kosteneffektivität

  • Hohes Potenzial für Kosteneffektivität - für alle Patienten, unabhängig vom Alter10
  • Datenauswertungen von Endoprothesenregistern zeigen bei Keramik-Keramik und Keramik-Polyethylen Gleitpaarungen weniger materialbedingte Komplikationen, die im Vergleich zu anderen Implantatmaterialien zu geringeren postoperativen Kosten führen.8
BIOLOX® Keramik hat großes Potential für die Kostenwirksamkeit in der Hüft-Totalendoprothetik
BIOLOX® hat großes Potential zur Kosteneffektivität in der Hüftendoprothetik.

1. Carnes KJ, Odum SM, Troyer JL, Fehring TK. Cost analysis of ceramic heads in primary total hip arthroplasty. J Bone Joint Surg Am. 2016;98(21):1794-1800. doi:10.2106/JBJS.15.00831.

2. Maccauro G, Cittadini A, Magnani G, Sangiorgi S, Muratori F, Manicone PF, Rossi Iommetti P, Marotta D, Chierichini A, Raffaelli L, Sgambato A. In vivo characterization of Ziconia Toughened Alumina material: a comparative animal study. Int J Immunopathol Pharmacol. 2010;23(3):841-846. doi:10.1177/039463201002300319.

3. Cunningham BW, Hallab NJ, Hu N, McAfee PC. Epidural application of spinal instrumentation particulate wear debris: a comprehensive evaluation of neurotoxicity using an in vivo animal mode. J Neurosurg Spine. 2013 19:336-350. doi:10.3171/2013.5.SPINE13166.

4. Asif I M. Characterisation and Biological Impact of Wear Particles from Composite Ceramic Hip Replacements.[PhD thesis]. Leeds, UK: University of Leeds; 2018. etheses.whiterose.ac.uk/20563. Accessed March 6, 2020.

5. Kretzer JP, Mueller U, Streit MR, et al. Ion release in ceramic bearings for total hip replacement: Results from an in vitro and an in vivo study. Int Orthop. 2018;42(1):65-70. doi:10.1007/s00264-017-3568-1.

6. Grupp TM, Holderied M, Mulliez MA, et al. Biotribology of a vitamin E-stabilized polyethylene for hip arthroplasty - Influence of artificial ageing and third-body particles on wear. Acta Biomater. 2014 Jul;10(7):3068-3078. doi:10.1016/j.actbio.2014.02.052.

7. Zietz C, Bergschmidt P, Lange R, Mittelmeier W, Bader R. Third-body abrasive wear of tibial polyethylene inserts combined with metallic and ceramic femoral components in a knee simulator study. Int J Artif Organs. 2013;36(1):47-55. doi:10.5301/ijao.5000189.

8. Wyles CC, McArthur BA, Wagner ER, Houdek MT, Jimenez-Almonte JH, Trousdale RT. Ceramic femoral heads for all patients? An argument for cost containment in hip surgery. Am J Orthop (Belle Mead NJ). 2016;45(6):E362-E366.

9. Lenguerrand E, Whitehouse MR, Beswick AD, et al. Risk factors associated with revision for prosthetic joint infection after hip replacement: a prospective observational cohort study. Lancet Infect Dis. 2018;18(9):1004-1014. doi:10.1016/S1473-3099(18)30345-1.

10. Kurtz SM, Lau EC, Baykal D, Odum SM, Springer BD, Fehring TK. Are ceramic bearings becoming cost-effective for all patients? J Arthroplasty. 2018;33(5):1352-1358. doi:10.1016/j.arth.2017.12.011.

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